Vergleichswert vs. Ertragswertverfahren: Felbinger Bau & Service

Du willst beim Kaufen, Verkaufen oder Sanieren nicht ins Blaue hinein entscheiden? Verständlich. Gerade wenn es um viel Geld geht, braucht es Klarheit – und zwar nicht nur ein Bauchgefühl, sondern belastbare Zahlen. Genau hier bringen Vergleichswert und Ertragswertverfahren Ordnung in die Entscheidung: Sie zeigen Dir, was der Markt wirklich hergibt und was Dein Objekt wirtschaftlich leisten kann. In diesem Gastbeitrag nehmen wir Dich mit durch die zwei wichtigsten Bewertungsmethoden, zeigen Dir praxisnahe Beispiele und geben Dir einen klaren Ablaufplan, wie felbinger-baudienstleistungen Dich vom ersten Datenpunkt bis zur umgesetzten Maßnahme begleitet.

Auf unserer Seite Immobilienbewertung & Finanzierung findest Du praxisnahe Informationen zu beiden Verfahren. Wir erklären Dir nicht nur, wie Du Vergleichswerte analysierst, sondern auch, welche Aspekte bei der Finanzierung wichtig sind. Mit fundierten Tipps kannst Du Kosten realistisch einschätzen und potenzielle Fallstricke vermeiden, damit Dein Projekt nicht nur theoretisch gut klingt, sondern auch in der Realität funktioniert und langfristig wirtschaftlich tragfähig bleibt.

Du kannst mit der richtigen Vorbereitung und Planung Deine Immobilienfinanzierung auf ein solides Fundament stellen. Auf der Seite Immobilienfinanzierung Strategien planen zeigen wir Dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt: von Zinsentwicklung und Tilgungsmodell bis zu staatlichen Fördermitteln, Bonitätsanforderungen und Risikostreuung. Wenn alle Komponenten stimmen, vermeidest Du böse Überraschungen und sicherst Dir schon frühzeitig die günstigen Konditionen für Dein Vorhaben.

Wer den wahren Marktwert seiner Immobilie wissen möchte, sollte methodisch und professionell vorgehen. Mit unserem spezialisierten Service Verkehrswert professionell ermitteln profitierst Du von aktueller Markt- und Preisdatenanalyse sowie fundierten Anpassungen. So erhältst Du ein realitätsnahes Ergebnis, das Dich in Verkaufsverhandlungen stärkt, als sichere Basis in Finanzierungsanfragen dient und Dir hilft, strategisch kluge Entscheidungen zu treffen – ohne unangenehme Überraschungen.

Vergleichswert- und Ertragswertverfahren verständlich erklärt: Grundlagen für Eigentümer und Investoren

Vergleichswert und Ertragswertverfahren sind die zentralen Werkzeuge der Immobilienbewertung – beide mit eigener Logik, beide valide, beide nützlich. Kurz gesagt: Der Vergleichswert spiegelt den Preis wider, den vergleichbare Immobilien tatsächlich am Markt erzielt haben. Das Ertragswertverfahren schaut in die Zukunft: Welche Mieten sind nachhaltig erreichbar, welche Kosten fallen an, und wie wird der Cashflow bewertet? Zusammen liefern sie Marktnähe plus Wirtschaftlichkeit – und genau diese Kombination macht Entscheidungen solide.

Was ist das Vergleichswertverfahren – und wofür ist es ideal?

Das Vergleichswertverfahren setzt auf echte Transaktionsdaten. Je mehr ähnliche Objekte in ähnlicher Lage kürzlich verkauft wurden, desto treffsicherer der Wert. Typische Einsatzfelder: Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser oder Baugrundstücke. Bewertet werden Lage, Größe, Zustand, Ausstattung, energetischer Standard und besondere Merkmale wie Balkon, Garten, Stellplatz oder Etage. Unterschiede zu den Vergleichsobjekten werden mit Zu- und Abschlägen fair ausgeglichen, damit das Ergebnis nicht nur „Pi mal Daumen“ ist.

Stärken und Stolperfallen

Stärke: maximale Marktnähe. Stolperfallen: zu wenige Vergleichsdaten, Sonderobjekte mit niedrigem Marktumsatz oder starke Heterogenität in der Nachbarschaft. Hier sorgt eine saubere Datenbasis und Erfahrung in der Anpassung für belastbare Ergebnisse – beides bringen wir mit.

Was ist das Ertragswertverfahren – und wofür ist es ideal?

Beim Ertragswertverfahren steht die Rendite im Mittelpunkt. Perfekt für Mehrfamilienhäuser, Renditeobjekte und gemischt genutzte Immobilien. Ausgangspunkt sind nachhaltig erzielbare Mieten, abzüglich nicht umlagefähiger Bewirtschaftungskosten. Dieser Gebäudereinertrag wird mit dem Liegenschaftszinssatz kapitalisiert. Dazu kommt der Bodenwert, der separat betrachtet wird. Ergebnis: ein Wert, der zeigt, was das Objekt als „Investment-Maschine“ unter realistischen Marktbedingungen leisten kann.

Stärken und Stolperfallen

Stärke: transparente Abbildung von Cashflows, Risiken und Rendite. Stolperfallen: unrealistische Mieterwartungen, zu optimistische Leerstandsannahmen oder ein falscher Liegenschaftszinssatz. Genau deshalb legen wir viel Wert auf belastbare Daten und plausibilisieren alle Annahmen.

Kriterium Vergleichswertverfahren Ertragswertverfahren
Ziel Marktpreis durch echte Kaufpreise spiegeln Wert aus nachhaltigen Erträgen ableiten
Typische Objekte Eigentumswohnungen, Ein-/Zweifamilienhäuser, Grundstücke Mehrfamilienhäuser, Mischobjekte, Gewerbe
Kernfaktoren Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage Mieten, Kosten, Leerstand, Liegenschaftszins, Restnutzungsdauer
Stärken Hohe Marktnähe bei guter Datenlage Renditefokus und Szenariofähigkeit
Grenzen Schwierig bei Unikaten/geringer Marktaktivität Sensitiv auf Annahmen (Miete, Zins, Kosten)

Fazit: Vergleichswert und Ertragswertverfahren sind keine Konkurrenten, sondern Teamplayer. In Kombination liefern sie Dir die beste Sicht auf Preis und Performance – und damit eine sichere Basis für Entscheidungen. Noch besser: Sie lassen sich datenbasiert laufend aktualisieren, wenn sich Markt, Zinsen oder Vermietungssituation ändern. Damit bleibst Du handlungsfähig, statt hinterherzulaufen.

Wann welches Verfahren? Praxisnahe Beispiele aus Bau, Sanierung und Immobilienservice

Beispiel 1: Eigentumswohnung in Innenstadtlage

Du überlegst, Deine Stadtwohnung zu verkaufen? Mit vielen aktuellen Vergleichsverkäufen greift das Vergleichswertverfahren. Wir analysieren Lage, Baujahr, Etage, Wohnfläche, Zustand, Energiewerte und Ausstattung. Ein frisch saniertes Bad, hochwertige Böden oder ein Balkon? Das führt zu Zuschlägen. Lärmbelastung, fehlender Aufzug oder Sanierungsstau? Das ergibt Abschläge. So entsteht ein realistischer Marktpreis – ideal für eine souveräne Preisstrategie. Ein Beispiel: Liegen die Vergleichsverkäufe bei 4.600–4.900 Euro/m² und Deine Wohnung punktet mit neuem Bad und Westbalkon, kann ein Zuschlag von 3–5 Prozent angemessen sein, sofern Lage und Restzustand passen.

Beispiel 2: Mehrfamilienhaus im Bestand

Hier dominiert das Ertragswertverfahren. Wir prüfen Ist-Mieten, leiten marktübliche Mieten ab, kalkulieren nicht umlagefähige Kosten (z. B. Verwaltung, Instandhaltung, Leerstandsrisiko) und kapitalisieren den Reinertrag mit einem angemessenen Liegenschaftszinssatz. Ergebnis: ein belastbarer Renditeblick. Zusätzlich simulieren wir, wie sich der Wert bei moderaten Modernisierungen entwickelt – beispielsweise durch ein neues Heizsystem oder die Sanierung des Daches. Mini-Rechnung: 10 Wohneinheiten à 60 m², nachhaltige Miete 10,20 Euro/m², Jahres-Sollmiete rund 73.440 Euro. Nach Kosten verbleiben 54.000 Euro Reinertrag. Bei 4,5 Prozent Liegenschaftszins ergibt sich ein Gebäudewertanteil von ca. 1,20 Mio. Euro – zuzüglich Bodenwert. Hebel sichtbar?

Beispiel 3: Mischobjekt aus Ladenlokal und Wohnen

Hier trennen wir sauber nach Nutzungsart: Wohnflächen werden mit marktüblichen Wohnmieten, Gewerbeflächen mit spezifischen Risiko- und Leerstandsannahmen bewertet. Das Ertragswertverfahren bildet den Kern; gut vergleichbare Wohnanteile plausibilisieren wir über das Vergleichswertverfahren. So bekommst Du einen Gesamtwert, der die Realität des Marktes trifft. Wichtig: Gewerbe reagiert sensibler auf Konjunktur, deshalb arbeiten wir mit konservativen Annahmen und prüfen alternative Nutzungen, falls die Lage im Einzelhandel schwächelt.

Beispiel 4: Sanierungsbedürftiges Haus mit Potenzial

Du schaust auf ein in die Jahre gekommenes Objekt? Wir ermitteln zwei Werte: den Ist-Zustand heute und den Zielzustand nach Sanierung. Vergleichswerte zeigen, was modernisierte Häuser in der Lage erzielen. Das Ertragswertverfahren rechnet durch, wie sich Mietfähigkeit, Kosten und Risiko nach der Sanierung verändern. So wird klar, ob die Investition aufgeht – und ab welchem Budget sie sich wirklich lohnt. Praxisnah: 180.000 Euro Invest führen zu 250 Euro/Monat höherer Miete je Einheit und sinkenden Betriebskosten. Payback in 10–12 Jahren, plus Wertsteigerung durch besseren Liegenschaftszins – das ist ein Plan, kein Ratespiel.

Beispiel 5: Ländliche Lage mit wenig Transaktionen

Geringe Marktaktivität? Kein Drama. Wenn Vergleichsdaten dünn sind, stützen wir uns – sofern vermietbar – stärker auf das Ertragswertverfahren und ergänzen mit Bodenrichtwerten und Daten aus dem Gutachterausschuss. Wo sinnvoll, erweitern wir den Vergleichsraum vorsichtig und passen Lageunterschiede methodisch an. So werden Unsicherheiten zwar sichtbar, aber beherrschbar. Das Ergebnis bleibt entscheidungsfähig – nicht perfekt, dafür ehrlich und transparent.

Wertermittlung mit felbinger-baudienstleistungen: So unterstützen wir bei Vergleichs- und Ertragswertverfahren

Wir sind nicht nur „Zahlenfreunde“, sondern auch Praktiker. felbinger-baudienstleistungen vereint Bewertung, Bau- und Sanierungskompetenz sowie Immobilienservice. Das ist Gold wert, wenn es um Belastbarkeit geht. Denn Zahlen, die ohne Blick auf Substanz und Umsetzbarkeit entstehen, führen in der Realität oft in Sackgassen. Unser Ansatz: marktnah, technisch fundiert, umsetzungsorientiert. Mit kurzen Wegen, klaren Zuständigkeiten und einem Blick für Details, die später über Vermietbarkeit oder Verkaufserfolg entscheiden.

Unser Leistungsversprechen

  • Ganzheitliche Bewertung: Markt, Substanz, Rechtliches (Unterlagen-Check) und Wirtschaftlichkeit.
  • Datenstärke: Nutzung qualifizierter Kaufpreise, Mietspiegel, Marktreports und Bodenrichtwerte.
  • Praxisbezug: Realistische Bau- und Instandhaltungskosten, Zeithorizonte, Gewerke-Management.
  • Transparenz: Saubere Dokumentation, Sensitivitätsanalysen und klare Handlungsempfehlungen.
  • Bankenfit: Berichte, die bei Finanzierungen überzeugen – strukturiert, nachvollziehbar, belastbar.

Typischer Ergebnisumfang

  • Kurzexposé mit Zielsetzung und Bewertungsansatz
  • Bewertung im Vergleichswert und Ertragswertverfahren inkl. Plausibilisierung
  • Technischer Zustandsbericht inkl. Instandhaltungsrückstand
  • Maßnahmenskizze zur Wertsteigerung mit Kostenrahmen
  • Szenarien (Ist, Sanierung, Entwicklung) und Sensitivitäten
  • Konkrete Next Steps: Prioritäten, Timeline, Budgetpfad

So hast Du am Ende nicht nur einen Wert auf dem Papier, sondern einen Plan, wie Du diesen Wert sichern oder steigern kannst. Wir nennen das: Bewertung, die zu Ende gedacht ist – bis zum Ergebnis vor Ort.

Modernisierung und Instandhaltung: Wie Maßnahmen den Vergleichs- und Ertragswert Ihrer Immobilie beeinflussen

Modernisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Hebel, der sich auf beide Verfahren auswirkt. Im Vergleichswertverfahren erhöhen hochwertige Ausstattung, gute Energiewerte und gefragte Features die Zahlungsbereitschaft. Im Ertragswertverfahren zahlen sich geringere Betriebskosten, bessere Vermietbarkeit und ein verbessertes Risiko-Rendite-Profil aus. Kurz: Smarte Maßnahmen schaffen Mehrwert in Markt und Cashflow. Und ja, die Reihenfolge der Schritte macht häufig den Unterschied zwischen „nice to have“ und „richtig stark“.

Worauf es im Vergleichswert ankommt

  • Ausstattung: Gute Küchen, Bäder, Bodenbeläge, smarte Haustechnik erhöhen die Attraktivität spürbar.
  • Energie: Dämmung, neue Fenster, effiziente Heizung, PV – das wird am Markt zunehmend honoriert.
  • Wohnqualität: Balkon, Außenflächen, Aufzug, barrierearme Zugänge – kleine Details, große Wirkung.
  • Mikrolage-Kosmetik: Saubere Eingangsbereiche, gepflegte Außenanlagen, ordentliches Treppenhaus – unterschätzt, aber wertrelevant.

Worauf es im Ertragswert ankommt

  • Mietertrag: Höhere Nachfrage reduziert Leerstand; rechtssichere Modernisierungsmieterhöhungen steigern Erträge.
  • Kosten: Effiziente Technik senkt Betriebskosten; planbare Instandhaltung reduziert Überraschungen.
  • Risiko: Ein besseres Risikoprofil kann einen niedrigeren Liegenschaftszins rechtfertigen – der Wert steigt.
  • Flexibilität: Grundrisse, die mehrere Zielgruppen ansprechen, stabilisieren Erträge über Marktzyklen hinweg.

Maßnahmen mit starkem Hebel

Erfahrungsgemäß punkten Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe oder effiziente Brennwerttechnik), Dach- und Fassadenarbeiten, Fenstererneuerung, Badsanierung, Elektrotechnik samt Brandschutz sowie Grundrissoptimierungen. Auch Barrierefreiheit und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität erhöhen Vermietbarkeit und Preisstabilität – ein Plus für Vergleichswert und Ertragswertverfahren gleichermaßen. Kombiniert man diese Bausteine in einem stimmigen Konzept, entstehen messbare Effekte, die sich in Verkaufs- oder Finanzierungsgesprächen sofort auszahlen.

Praxis-Tipp

Starte mit einem Maßnahmenpaket, das Quick Wins liefert: Dinge, die Vermietbarkeit und Energieverbrauch schnell verbessern. Danach folgen strukturelle Eingriffe. So bleibt der Cashflow stabil, und die Wertentwicklung läuft planbar. Bonuspunkt: Wir verknüpfen die Reihenfolge mit Ausschreibungsfenstern und Lieferzeiten, damit Dein Projekt nicht an Materialengpässen oder übervollen Kalendern scheitert.

Mini-Case: Sanierung mit doppeltem Effekt

Ein 6-Parteien-Haus erhält neue Fenster, eine effiziente Heizung und frische Bäder. Invest: 140.000 Euro. Ergebnis: Leerstand sinkt auf quasi null, Neuvermietung stabil 0,80 Euro/m² höher, Energiekosten gehen spürbar zurück. Vergleichswert steigt, weil die Ausstattungslücke geschlossen ist, Ertragswert steigt, weil Reinertrag und Risiko-Rendite-Profil besser werden. Klingt simpel? Ist es – wenn die Umsetzung sitzt.

Datenbasis, Gutachter, Ablauf: So koordinieren wir die Wertermittlung in Ihrem Projekt

Gute Werte brauchen gute Daten. Klingt banal, ist aber entscheidend. Bei felbinger-baudienstleistungen legen wir großen Wert auf eine saubere Unterlagenlage und marktnahe Parameter. Auf Wunsch arbeiten wir mit öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder mit Gutachtern zusammen, die von finanzierenden Banken akzeptiert sind. So bleiben Deine Finanzierungsgespräche reibungslos. Und weil Projekte heute digital laufen, sorgen wir für klare Ordnerstrukturen, revisionssichere Dokumentation und schnelle Freigaben.

Welche Daten wir nutzen

  • Kaufpreise und Transaktionsdaten aus qualifizierten Quellen
  • Mietspiegel, Angebotsmieten, Vertragsmieten, Leerstandsraten
  • Bodenrichtwerte, Lageindizes, Mikro- und Makrolageindikatoren
  • Objektdaten: Flächen, Grundrisse, Baujahr, Modernisierungen, Energieausweis
  • Technischer Zustand: Wartungsnachweise, Schäden, Instandhaltungsrückstand
  • Rechtliches: Grundbuch, Baulasten, Mietverträge, Genehmigungen, Teilungserklärung

So läuft die Bewertung ab

  1. Kick-off: Zweck, Stichtag, Anforderung klären – Vergleichswert und Ertragswertverfahren passgenau wählen.
  2. Dokumentencheck: Grundbuch, Flächen, Pläne, Mietverträge, Modernisierungsunterlagen.
  3. Ortstermin: Besichtigung, Fotodokumentation, technische Aufnahme, Besonderheiten erfassen.
  4. Datenanalyse: Marktrecherche, Parameterableitung, Plausibilisierung.
  5. Bewertungsrechnung: Vergleichswert und Ertragswertverfahren inklusive Szenarien.
  6. Bericht: Ergebnisse, Annahmen, Chancen, Risiken, klare Empfehlungen.
  7. Review: Durchsprache, Feinschliff, Freigabe für Entscheidung/Finanzierung.

Qualitätssicherung ohne Wenn und Aber

Wir dokumentieren Annahmen transparent, legen Sensitivitäten offen und stimmen – wo erforderlich – Anforderungen von Banken oder Notaren frühzeitig ab. Das spart Zeit, Nerven und oft bares Geld. Außerdem pflegen wir eine „No Surprises“-Kultur: Wenn Daten Lücken haben, sagen wir es. Wenn Risiken erkennbar sind, benennen wir sie. Das schafft Vertrauen – intern, extern und am Ende auch bei der Gegenpartei.

Kosten-Nutzen-Betrachtung: Wertermittlung als Entscheidungsgrundlage für Sanierung und Investitionen

Eine Wertermittlung ist kein Pflichtprogramm fürs Archiv, sondern ein Steuerungsinstrument. Sie zeigt Dir, wo der Wert heute steht, welches Potenzial realistisch ist und wie Du es sicher hebst. Gerade in Märkten, die Zinsänderungen und Energiethemen nicht ignorieren können, sind Vergleichswert und Ertragswertverfahren die Kompassnadel in bewegter See. Du willst wissen, was eine Strategie unter Gegenwind leistet? Szenarien liefern Antworten – schwarz auf weiß.

Typische Fragen, die wir beantworten

  • Lohnt sich die Sanierung im Verhältnis zu Kosten und Wertzuwachs?
  • Welche Maßnahmen liefern den höchsten Mehrwert pro investiertem Euro?
  • Wie sensibel ist der Wert gegenüber Miete, Leerstand, Baukosten oder Zins?
  • Welche Exit-Strategie (Halten, Teilung, Verkauf) passt zu Deinem Ziel?
  • Wie lässt sich das Timing mit Finanzierung und Baukapazitäten optimal verzahnen?

Szenarien und Sensitivitäten – damit keine Zahl überrascht

Wir rechnen drei Fälle: Ist-Zustand, Sanierungsfall, Entwicklungsfall. Dann prüfen wir, was passiert, wenn der Liegenschaftszinssatz um 0,5 Prozentpunkte steigt, die Baukosten um 10 Prozent schwanken oder die Neuvermietungsmiete konservativ ausfällt. Diese Transparenz ist unbezahlbar, wenn Du Investorengespräche führst, mit der Bank verhandelst oder intern Prioritäten setzt. Und ja, manchmal zeigen die Zahlen: Besser innehalten als überhasten – auch das ist ein gutes Ergebnis.

Vom Wert zur Wirkung: Umsetzung mit Plan

felbinger-baudienstleistungen liefert nicht nur das Zahlenwerk, sondern auch den Fahrplan: Welche Maßnahmen zuerst, welche Ausschreibungen sind nötig, wie sichern wir Termine und Qualität? Wir koordinieren Gewerke, überwachen Budgets, halten die Dokumentation schlank – und sorgen dafür, dass die geplanten Effekte in Vergleichswert und Ertragswertverfahren auch wirklich ankommen. Am Ende zählt nicht die Präsentation, sondern der messbare Fortschritt – in Miete, in Energiekennwerten, im Risiko, im Wert.

Ein Wort zu den Kosten

Die Kosten der Wertermittlung hängen von Größe, Komplexität und gewünschter Berichtstiefe ab. Der Nutzen? Meist ein Vielfaches: bessere Verhandlungen, weniger Fehlinvestitionen, klarere Finanzierung, saubere Umsetzung. Kurz: Ein Investment in Sicherheit – und in Rendite. Unser Tipp: Koppel die Bewertung direkt an einen Maßnahmen- und Zeitplan. So zahlen sich die Erkenntnisse doppelt aus, weil sie unmittelbar in die Umsetzung fließen.

FAQ: Häufige Fragen zu Vergleichswert und Ertragswertverfahren

Kann ich beide Verfahren kombinieren?

Ja. Die Kombination erhöht die Plausibilität: Der Vergleichswert zeigt die Marktrichtung, das Ertragswertverfahren die Wirtschaftlichkeit. Unterschiede werden transparent begründet – ideal für Entscheidungen und Finanzierung.

Wie wird der Liegenschaftszinssatz festgelegt?

Aus Marktdaten, Objektqualität, Lage und Risiko. Wir nutzen aktuelle Transaktionen, Reports und Plausibilisierungen mit vergleichbaren Objekten. Konservativ, nachvollziehbar und belegbar.

Was, wenn es kaum Vergleichsverkäufe gibt?

Dann steigt die Bedeutung des Ertragswerts. Zusätzlich greifen wir auf Bodenrichtwerte, Gutachterausschuss-Daten und einen erweiterten Vergleichsraum zurück – stets mit sauberer Anpassungsmethodik.

Spielt der Energieausweis eine Rolle?

Ja. Bessere Energieklassen stärken Nachfrage und Vermietbarkeit, senken Kosten – positiv für Vergleichswert und Ertragswertverfahren. Energetische Maßnahmen rechnen wir in Szenarien durch.

Wie schnell geht eine Wertermittlung?

Je nach Objekt und Unterlagenlage wenige Tage bis einige Wochen. Mit vollständigen Dokumenten beschleunigen wir deutlich. Ein klarer Scope spart zusätzlich Zeit.

Unterstützt ihr auch bei der Umsetzung?

Klar. Von Ausschreibung über Bauleitung bis Qualitätssicherung – wir begleiten Dich, bis die Maßnahmen Wirkung zeigen. Ziel: Plan einhalten, Wert heben, Risiken senken.

Was ist der Unterschied zwischen Vergleichswert und Verkehrswert?

Der Vergleichswert ist eine Methode zur Ermittlung des Verkehrswerts. Der Verkehrswert ist der wahrscheinlichste Preis am Stichtag unter normalen Marktbedingungen – er kann über Vergleichs-, Ertrags- oder Sachwertverfahren hergeleitet werden.

Wann ist ein Gutachten sinnvoll, wann reicht ein Kurzgutachten?

Für Banken, Gerichte oder komplexe Fälle empfiehlt sich ein vollumfängliches Gutachten. Für interne Entscheidungen kann ein kompaktes Bewertungs- und Maßnahmenpapier genügen – schneller und kosteneffizient.

Wertermittlung mit Praxisfokus: Dein nächster Schritt

Ob Du kaufst, verkaufst, finanzierst oder modernisierst: Vergleichswert und Ertragswertverfahren sind Deine Entscheidungshilfe. Mit felbinger-baudienstleistungen bekommst Du nicht nur eine saubere Bewertung, sondern auch einen Plan, der in der Realität trägt. Melde Dich, wenn Du ein Objekt einschätzen, ein Projekt starten oder die Wirtschaftlichkeit Deiner Immobilie verbessern möchtest. Wir kümmern uns – vom ersten Datenpunkt bis zur letzten Abnahme. Und falls Du gerade zwischen zwei Optionen schwankst: Wir zeigen Dir, welche Zahl den Ausschlag geben sollte – ruhig, klar, nachvollziehbar.

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